Individuelle Webentwicklung

Nicht immer ist eine Standardsoftware ausreichend um individuelle Anforderungen gerecht zu werden, wir schaffen Lösungen

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Web and SEO analytics concept

Auf Seite eins mit SEO (Teil 2/3)

Um einen Webshop attraktiv, nicht nur für Besucher, sondern auch für Google-Spider zu machen, sollte man zahlreiche Optimierungen auf der Website durchführen.

Fortsetzung von Teil 1 Infrastuktur immer auf dem neusten Stand halten

Es bedarf einer ordentlichen Infrastruktur damit eine Suchmaschine den kompletten Inhalt eines Online-Shops erfassen kann. Wenn beim Abrufen eines Shops, Fehlercodes wie z.B. 404-Seite nicht gefunden, 401-nicht autorisiert oder 510-fehlende Informationen Server-seitig auftreten, kann den Crawler daran hindern, den gesamten Shop zu erfassen. Es können auch falsch eingesetzte canonical-Tags oder falsche Verlinkungen dazu führen, dass die Suchmaschine während einer Indexierung abbricht und dann ist es möglich dass nicht alle Inhalte erfasst wurden. Der Crawler folgt den internen Links der Website, eine wichtige Rolle spielt die Menü-Struktur dabei. Die Menüs sollten immer auf dem neusten Stand gehalten werden, damit die Links nicht zu verwaisten Seiten werden. Außerdem sollten zu viele Verlinkungen zu den Menüpunkten vermieden werden. Die Menüs sollten immer benutzerfreundlich und einfach gestaltet werden. Die Infrastruktur sollte regelmäßig mit den passenden Tools gecrawlt werden um potenzielle Schwachpunkte aufzuspüren. Des weiteren sollte man URLs die bereits entfernt wurden, immer mit 301-Weiterleitung (Moved Permanently) auf eine neue Seite oder auf die Start bzw. Kategorien-Übersichtsseite umleiten.

Do you speak English? Oder Parlez-vous francais?

Wenn Online-Shops ihre Waren in verschiedenen Sprachen anbieten, sollte man dies klar voneinander trennen, da eignen sich besonders die Subdomains (de.webseite.de, en.webseite.de, fr.webseite.de) oder die Unterverzeichnisse (www.webseite.de, www.webseite.de/en, www.webseite.de/fr). International ausgerichtete Shops sollten mit Domains der Länderendungen arbeiten, sogenannte Country Code TLDs (www.webseite.de, www.webseite.com, www.webseite.fr).
Die Shop-Betreiber müssen die Suchmaschinen jedoch informieren wo die Inhalte für welche Sprache liegen. Hierfür verwendet man das „hreflang-Attribut“. Mit „ISO 639-1“-Format muss die Sprache angegeben werden und mit“ISO 3166-1 alpha-2“-Format die Länderkennung. Zum Beispiel:

Die deutsche Version:

<link rel=“alternate“ herf="http://www.domain.de/" hreflang=“de" />

Die englische Version:

<link rel=“alternate“ href=“http://www.domain.de/en/" hreflang=“en“ />

Die französische Version:

<link rel=“alternate“ href=“http://www.domain.de/fr/“ hreflang=“fr“ />

Bei Startseiten oder auch bei Auswahlmenüs für Länder und Sprachen sollte ein Vermerk für die Seite hinzugefügt werden, die Standardmäßig mit geladen wird:

<link rel="alternate“ href="http://www.domain.de/" hreflang=“x-default“  />

Fortsetzung folgt.