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Das Eierkorb-Problem Alternativen für Traffic ohne Google

Auch im Online-Marketing sollte man nicht alle Eier in einen Korb legen. Der Artikel zeigt dir, dass es neben Google auch alternative Quelle gibt, um hochwertig Traffic aufzubauen.

Hier gibt es 5 alternative Quellen für hochwertigen Traffic

Die kürzlich abgestraften Linknetzwerke von Google ziehen einige Websites mit nach unten. Verloren haben jetzt die, die ihre Besucher vor allem über Google gewonnen haben, nach dem Sprichwort: Lege niemals alle Eier in einen Korb.

Auf Google verzichten kann kaum ein Unternehmen, aber kein Unternehmen sollte nur auf eine Traffic-Quelle setzen. Wenn man sich breiter und risikoärmer aufstellen will, sollte man auch Alternativen in Betracht ziehen.

Man kann nicht alle Kanäle für sich nutzen. Deshalb lohnt es sich schrittweise an die interessantesten heranzutasten und die anderen vorerst zu ignorieren. Zur Ersterschließung übermitteln wir hier die gängigsten Traffic-Quellen und Maßnahmen.

Bevor du anfängst, stelle dir zuerst die wichtigste Frage. Diese lautet: Wer ist meine Zielgruppe (nicht ungefähr sondern sehr genau)? Wie alt, wie reich, wie schlau sind diese. Lerne sie erst einmal kennen, online als auch offline. Folge ihren Schritten wohin sie auch immer gehen. Erstelle Personas wenn du sie kennst und frage dich immer erreiche ich meine Zielgruppe über diese Plattform oder über dieses Medium.

1. Outreach, Schritte zur Nischendominanz

Wenn du nur ein Thema hast, dann bist du hier genau richtig. Mit Outreach dominierst du deine Nische langfristig. Die Rede ist hier von Diskussionen, Kommentaren und Gastbeiträgen. Finde hier deine Zielgruppe und trete mit ihnen ins Gespräch. Um ins Gespräch zu kommen, führt der einfachste Weg über Blogs. Diese existieren in fast jeder Nische egal wie klein sie sind, da gibt es über tausende Leser pro Tag. Die wenigsten davon kommentieren zwar oder sind hilfreich, aber folge den wichtigsten Bloggern deiner Nische auf dem Kanal deiner Wahl und reagiere auf die neuen Beiträge, wenn du der Meinung bist, dass sie für dich sinnvoll sind . Kommentiere die Beiträge interessant, nutzwertig und hilfreich.

Gastbeiträge sind eine weitere Möglichkeit. Googles Spam-Fighter Matt Cutts hat sich zwar dagegen ausgesprochen, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Markus Hövener berichtete hierzu auf t3n.de folgendes. Wer einen guten, sinnvollen Beitrag auf einem thematisch passenden Portal veröffentlicht und zum Beispiel einen Brand-Link in den „Über den Autor“-Bereich einbaut, sollte keine Probleme haben.

Aus diesem Grund gilt: Sei hilfreich und nicht penetrant. Denke nicht nur daran, was du davon hast, sondern auch an den jeweiligen Blogger und seine Leser, deine Zielgruppe. Setze nur einen Link, wenn du meinst er wäre wirklich sinnvoll. Arbeite vor allem an deiner Marke nicht am Linkprofil. Nutze dann die gewonnen Kontakte bei deinen Kampagnen.

2. Foren und Q&A-Portale. Überzeuge Fachfrauen- und männer.

Im extremen Longtail liegen Fachforen und Frageprotale, diese liefern etwas weniger, aber dafür hoch qualifizierte Besucher. Diese stehen oft kurz vor der Kaufentscheidung, diese vergleichen Features oder bestimmte Details. Dort findest du eine profitable Nutzergruppe die du dann nur noch überzeugen musst.

Diese Foren und auch Q&A-Protale leiden schon seit langem unter Fluten von Linkbuildern, die sich ihrer Bedeutung und der Tatsache bewusst sind. Marketer sollten all ihre Richtlinien einhalten, egal wie schwer es ist, sonst droht die Löschung aller Beiträge und die Sperrung des Accounts.
In diesem Bereich hat jeder Marketer seine eigene Strategie, damit könnte man Bücher füllen. Wenn du dich für diesen Kanal entscheiden solltest, lass dir Zeit, überstürze nichts mach langsam und lies dich ein. Du kannst natürlich auch jemanden bezahlen, der sich auskennt, achte aber bei dem, dass er effizient und nicht aggressiv arbeitet.

3. Content-Aggregatoren. Ein wechselhafter Traffic-Kanal

Plattformen wie Reddit gehören im englischsprachigen Web zum absoluten Standard. Diese generieren dort in abstrusen Reichweiten, vor allem vom jungen Publikum werden diese Nischen viel genutzt. Das Problem ist jedoch: Hier wird vom aktiven Community schnell das Thema gewechselt. Das Ergebnis sind kurzzeitig steigende und fallende Besucherzahlen, die kaum vorhersehbar sind.

Jede dieser Plattformen funktionieren nach ihren eigenen Regeln. So werden bei einigen die Themen durch die Nutzer (Haker-News), bei anderen wiederum durch Feeds (Alltop) gesetzt. Einige Plattformen behandeln alle erdenklichen Themen (Reddit), andere nur spezielle (Inbound.org). Egal bei wem du dich rumtreibst, beschäftige dich immer erst mit den aktiven Nutzern und den geltenden Regeln.

Erfolg hat nur, wer sich durch die aktive Teilnahme über lange Zeit eine gute Reputation aufbaut. Teile nicht nur deine eigenen, sondern auch fremde Inhalte, achte immer darauf dass sie nützlich und hochwertig sind. Verzichte auf irrelevante und selbstverliebte Beiträge, orientiere dich am Anfang an aktiven Nutzern.

4. Social Media. Verbinde dich mit deiner Zielgruppe

Die größte Bedeutung in Deutschland hat Facebook, aber wir kennen auch andere Netzwerke. Im B2C-Bereich sind die größten Twitter und YouTube, im B2B-Bereich sind es Xing und LindedIn. Mit etwas Geld und cleveren Tricks lassen sich hier einfach Traffic generieren. Hier folgen einige Beispiele.
Malcom Bell Gründer von Zaggora und Mailcloud generierte sein erstes Startup über Facebook, Ergebnis rund 18 Millionen US-Dollar. Dieses Ergebnis kam nicht durch organisches Wachstum, sondern durch bezahlte Werbeanzeigen. Diese werden unterstützt und bieten viel Potenzial, ganz anders die tendenziell überschätzte organische Reichweite.
Zilyo gibt Nutzern, laut Claim, einen Platz zum Schlafen. CTO Trevor Starick generierte mit einem kleinen Hack über Twitter hochwertige Traffic für sein Startup. Die Analyse der Tweets sowie etwas Coding lieferte CTO Trevor Starick stündlich 100 semi-relevante Tweets. Die Reaktion der Tweets steigerte die Zahl der Nutzer um 10 %, erklärt er auf seinem Blog. Du musst einfach kreativ sein.

Wer gerne mit Videos arbeitet, kann über YouTube sehr erfolgreiche Kampagnen starten. Viele clevere Tipps bietet hier Erick Siu auf OkDork, dem Blog von Noah Kagan. Hier werden in einem Beitrag wichtige Werbeformate und Einstellung erklärt die man braucht zum durchstarten.

5. E-Mail. Mit Abstand der stärkste Kanal

Es gibt kaum einen Kanal der die gute alte Mail übertrifft. Besucher eines Newsletters konvertieren deutlich besser als Besucher jeder anderen Traffic-Quelle.

Langfristig wichtige Adressen werden mit cleverem Listbuilding generiert, die du dann vollautomatisch mit Inhalten und Angeboten bespielen kannst. Fast jeder Shop informiert seine registrierten Nutzer von seinen Angeboten und Produkten. So ähnlich funktioniert es auch beispielsweise bei Blogs.

Newsletter werden unterschätzt, vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen. Ein Satz den ich hier gerne betonen möchte. Mit einer sinnvollen Strategie und etwas Listbuilding kann ein einfacher Newsletter dich weit bringen.

Die Lösung. Mehr Eier mehr Körbe

Die oben genannten Beispiele zeigen dir, dass sich ein Marketer ohne Probleme von Google trennen kann. Natürlich darf man nicht vergessen, dass diese Maßnahmen nicht erst nach einer Abstrafung nützen.

Der zusätzliche Traffic (mit anderen Worten die Eier) der aus anderen Quellen stammt (das sind die Körbe), garantiert Umsatz. Umsatz der viel direkter als ein gutes Ranking, sich auf die Marke bezieht.