Individuelle Webentwicklung

Nicht immer ist eine Standardsoftware ausreichend um individuelle Anforderungen gerecht zu werden, wir schaffen Lösungen

Informationen
Bild: Individuelle Webentwicklung
Computer work

Das „must have“ der heutigen Designer

Die Zeiten haben sich verändert. Das zeitlose Design gehört der Vergangenheit an. Durch dass die neuen Technologien und Gestaltungen verschmelzen, steigen automatisch auch die Anforderungen an die Designer. Was sollte in Zukunft der Designer alles können?

Neue Zeiten – Neue Designeraufgaben

Wer durch das Web surft, wird feststellen, dass sich einiges für den Designer verändert hat. Vor noch nicht langer Zeit wurde überlegt welche Auflösung als Standard beim Webdesign anzunehmen ist 800×600, 1024×768 oder 1600×1200. Heute ist es ganz anders, heute sind es die Dinge wie Retina-Displays, Responsive Webdesign usw.. Früher war alles fest und starr, heute ist es das Gegenteil. Seit der Vorstellung von Googles „Material Design“ sollte es auch dem letzten Designer klar geworden sein.

Hier fordert Google deutlich, wie und wo Interaktionen stattfinden. Die Websiten und Apps sollen lebendig, aber nicht verspielt, aussehen. Das geht jedoch alles nicht von selbst. Jetzt ist der Designer gefragt. Er überlässt das ja nicht dem Programmierer, er macht das Erscheinungsbild einer Website oder einer App selbst.

Nun kümmert man sich im Designprozess nicht nur noch um das Aussehen und das Verhalten bei unterschiedlichen Viewports, so bekommen jetzt die Animationen und damit auch die Erzähl-Ebene im Design eine neue Bedeutung.

Bei den UI-Animationen erzählen die Bewegungen eine Geschichte und es liegt nun an dem Designer diese Geschichte schön zu verfassen, denn es ist ein wesentlicher Bestandteil des neuen Designs.

Mikro-Animationen können über die UI-Elemente sehr viel erzählen, wie z.B. das UI von iOS. Befindet man sich im Icon-Editier-Modus wackeln alle Icons fröhlich hin und her und zeigen „Hey wir sind lose und du kannst uns verschieben und verrücken.“

Das Aussehen ist jedoch nicht alles

Die heutige Tätigkeit eines Designers besteht nicht mehr nur auf das Aussehen ihres Designs, sondern das moderne kontextsensitive UI-Design besitzt eine eigene Bedeutung- und Erzähl-Ebene.
Jetzt ergibt sich die Aufgabe, das entworfene (UI-) Design zu animieren. Mit Photoshop und AfterEffects könnte es gelingen, aber auf einmal hat man eine GIF oder einen Film.
Damit daraus dann eine echte UI-Animation wird, sollten die Animationen eins zu eins in einen Code umgesetzt werden, was wiederum nur wenige Frontend-Developer können. Hier ist es so, dass die Animation von jedem Frontend-Developer anders wahrgenommen wird. Dann kann es passieren, dass durch Beschleunigungen, Verzögerungen, Bewegungen, Timing usw. eine organische Animation plötzlich linear aussieht, was ja einfach zu programmieren wäre. Darum muss der Designer selbst Hand anlegen.

Um in der Zukunft wirklich gute Arbeit zu leisten, muss der Designer in der Lage sein, selbst UI-Animationen zu schaffen, etwa mit Adobe Edge Animate oder durch SVGs, CSS & jQuery. In erfolgreichen Startups findet man solche Multitalente bereits, wobei man aber nicht sagen kann, ob es ein programmierender Designer oder ein designender Programmierer ist.

Fazit

Die Aufgabe für die Zukunft eines jeden Designers ist nun, Kompetenzen im Bereich Motiondesign und Programmierung aufzubauen, sodass das Design welches er liebevoll gebaut hat, auch animiert im Frontend noch schön aussieht.