Individuelle Webentwicklung

Nicht immer ist eine Standardsoftware ausreichend um individuelle Anforderungen gerecht zu werden, wir schaffen Lösungen

Informationen
Bild: Individuelle Webentwicklung

Googles Markup für mehrsprachige Inhalte

Googles Markup für mehrsprachige Inhalte

Viele Websites richten sich an Nutzer auf der ganzen Welt. Es gibt unterschiedliche Strategien, wie Inhalte entsprechend der Sprache und/oder Region des Nutzers bereitgestellt werden können.

Seit dem letzten Jahr unterstützt Google explizite Vermerke für Webseiten, auf denen der gleiche Inhalt mithilfe unterschiedlicher Sprachvorlagen dargestellt wird. Nun ergänzt Google die Unterstützung mehrsprachiger Inhalte um eine verbesserte Verarbeitung in den folgenden beiden Konfigurationen:

  • Überregionale Websites, die im Wesentlichen dieselben Inhalte verwenden. Beispiel: englischsprachige Webseiten für Australien, Kanada und die USA, bei denen jeweils nur die Preise unterschiedlich sind
  • Überregionale Websites mit vollständig übersetzten Inhalten oder voneinander stark abweichenden einsprachigen Inhalten für verschiedene Regionen Beispiel: eine Produkt-Webseite in deutscher, englischer und französischer Sprache

Sprache und Standort spezifizieren

Von Google unterstüte Linkelements "rel="alternate" hreflang" wurde dahingehend erweitert, dass nun Inhalte verarbeitet werden, die übersetzt oder für verschiedene geografische Regionen bereitgestellt werden. Mit dem hreflang-Attribut können die Sprache und nach Wunsch das Land sowie URLs entsprechender Inhalte angegeben werden. Mit der Angabe dieser alternativen URLs möchten wir erreichen, dass Google Signale für diese Seiten konsolidieren und den Nutzern bei der Suche die passende URL bereitstellen kann. Alternative URLs können zur selben Website oder einer anderen Domain gehören.

Seiten mit dem Vermerk versehen, dass sie im Wesentlichen die gleichen Inhalte aufweisen

Bei Seiten, die im Wesentlichen die gleichen Inhalte in derselben Sprache aufweisen, sich jedoch an verschiedene Länder richten, kann man mit dem Linkelement "rel="canonical" die bevorzugte Version angeben. Anhand dieses Signals erkennt Google, dass in den Suchergebnissen primär diese Version erscheinen soll. Die lokalen URLs sehen die Nutzer dann, wenn sie für diese geeignet sind. Es wäre beispielsweise denkbar, dass man eine Produktseite auf Deutsch hat, die Nutzer, die auf den Google-Websites für Deutschland, Österreich und die Schweiz suchen, jedoch mit einer jeweils eigenen Version ansprechen möchtet.

Verwendungsbeispiel
http://www.example.com/: die allgemeine Startseite einer Website auf Spanisch
http://es-es.example.com/: die spanischsprachige Version für Nutzer in Spanien
http://es-mx.example.com/: die spanischsprachige Version für Nutzer in Mexiko
http://en.example.com/: die allgemeine englischsprachige Version

Anhand folgender URLs könnt ihr sehen, wie das funktioniert:

Auf allen diesen Seiten kann das folgende Markup zum Einsatz kommen, um die Sprache und wahlweise die Region anzugeben:

URL Markup

<link rel="alternate" hreflang="es" href="http://www.example.com/" />

<link rel="alternate" hreflang="es-ES" href="http://es-es.example.com/" />

<link rel="alternate" hreflang="es-MX" href="http://es-mx.example.com/" />

<link rel="alternate" hreflang="en" href="http://en.example.com/" />

Falls ihr ein Sub-Tag für die Region angebt, geht Google davon aus, dass ihr die jeweilige Region ansprechen möchtet.

Zu beachten ist, dass diese Vermerke immer für eine URL gelten. Verwendet für diese beiden Linkelemente unbedingt die spezifische URL und nicht die der Startseite.

  • Quelle: Google Blog