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Online-Shops für die Mobile Zukunft rüsten

Die Onlineshops für die neue mobile Revolution vorbereiten.
Laut aktuellen Zahlen werden viele Onlineshops von der mobilen Revolution überrollt. Von shopanbieter.de werden die aktuellen Mobile-Commerce-Entwicklungen vorgestellt und aufgezeigt wie Händler ihren Onlineshop fit bekommen.

Im Alltag wird immer mehr von deutschen Verbrauchern das Smartphone und den Tablet-PC zum online shoppen genutzt. Diese Entwicklung wird von diversen Onlineshops und Portalen mit aktuellen Traffic-und Umsatzzahlen belegt. Für diese Shopbetreiber, die sich noch nicht um die mobile Optimierung gekümmert haben, heißt das. Es lohnt sich jetzt in den M-Commerce zu investieren. Es ist von existenzieller Bedeutung.

Dieser Artikel zeigt welchen Anteil der M-Commerce schon jetzt im Onlinehandel hat und unter welchen Mobile-Shop-Varianten die Händler wählen können.

Enormer mobiler Traffic in Onlineshops

Die Mobile Revolution kommt: Die optimistischen Prognosen vieler Studien werden durch die aktuellen Zahlen zur Entwicklung des Mobile Commerce übertroffen. In der aktuellen Ausgabe von Shopanbieter to go werden Traffic-Daten von Idealo und Rakuten ausführlich dargestellt. Bei der Preissuchmaschine Idealo ist der mobile Traffic-Anteil über 30 Prozent und bei dem Onlinemarktplatz Rakuten beläuft sich der mobile Traffic-Anteil sogar auf 35 Prozent.

Die Aussicht: Die mobile Revolution kommt.

Die Onlinehändler mit ihren Shops werden immer häufiger von Smartphones oder Tablet-PCs Nutzer genutzt. Die Firma Zalando meldete einen mobilen Traffic-Anteil von 41 Prozent und die Firma Otto meldete 40 Prozent. Natürlich bedeuten diese Werte nicht, dass 40 Prozent des Umsatzes mit mobilen Internetnutzern gemacht werden. Im Moment ist die Konvertierungsrate bei fast allen Shops mit Nutzern von Smatphones und Tablet-PCs schlechter, als bei Nutzern die den Shop per Desktop-PC oder Notebook nutzen.

Erwirtschafteter Umsatz von Mobile-Commerce

Ist der Mobile-Commerce wichtig für den Umsatz des Shops? Affiliate-Netzwerk Zanox liefert hier interessante Daten in seinem Mobile-Performance-Barometer. Dort wurden über 1.000 Advertister-Programme ausgewertet und das Ergebnis: Der Gesamtumsatz im mobilen Bereich beträgt 14 Prozent. Die im Mobile-Performance-Barometer erfassten Daten beinhalten jedoch auch Daten von Websites, die Tickets und Reisen verkaufen- diese beiden Branchen werden gewöhnlich dem E-Commerce nicht zugerechnet. Man geht davon aus, dass der relative Wert sich nicht nennenswert verändern würde, wenn man die Zahlen der Anbieter heraus rechnen würde. Dieser Meinung ist auch Rakuten, da sie auf einen mobilen Umsatzanteil von insgesamt 18 Prozent kommen.

Beim Mobile-Performance-Barometer von Zanox wurden nicht nur Zahlen zum M-Commerce-Umsatzanteil verglichen, nein man hat auch die durchschnittlichen Warenkorbwerte der verschiedenen Nutzungsgeräte verglichen. Das Ergebnis zeigt:

  1. Tablet-PC: 74,00 Euro
  2. Desktop-PC: 68,00 Euro
  3. Smartphone: 44,00 Euro

Mobile Commerce könnte man auch Couch Commerce nennen

In der heutigen Zeit ist der durchschnittliche Warenkorb-Nutzer, die mit Tablet-PC einkaufen höher, als die Käufer mit dem Desktop-PC. Dies ist auf den ersten Blick überraschend aber sieht man sich an, wo die Verbraucher ihren Tablet-PC nutzen, erklärt sich ganz einfach der hohe Wert der dann zu Stande kommt. Bei einer Mobile-Commerce-Umfrage von E-Result haben 98,2 Prozent der Befragten gesagt, dass sie ihr Tablet-PC zuhause nutzen. 37,2 Prozent sagten, sie nutzen es im Zug. 89 Prozent der Befragten haben angegeben , dass sie ihr Tablet-PC hauptsächlich zu Haus nutzen.

Umsatzeinbußen durch fehlende Optimierung.

Die Nutzungsgeräte Smartphone und Tablet-PC werden beim Begriff Mobile Commerce zusammengelegt. Smartphones werden jedoch hauptsächlich unterwegs eingesetzt, wo hingegen der Tablet-PC zu Hause benutzt wird. Hier könnte man richtigerweise von Couch Commerce sprechen. Eine Studie von Monetate zeigt, dass Tablet-PCs hauptsächlich im Wohnzimmer 96%, im Schlafzimmer 94% und im Arbeitszimmer 75% genutzt werden. Bei vielen Nutzern werden die Tablet PC als vollwertiger Ersatz für Notebook oder Desktop PC von zu Hause genutzt. Überraschend ist es eigentlich nicht, dass sich der Warenkorbwert beim Online-Shoppen auf demselben Niveau, wie bei den anderen Gerätetypen befindet.

Amazon Apple App

Amazon bietet unter anderem Apps, wie hier bei der abgebildeten iOS-App.

Shoptauglichkeit für den Mobile Commerce Bereich

Jetzt müssen die Onlineshops-Händler auf den wachsenden mobilen Traffic reagieren. Es muss geklärt werden, wie man den Shop auf Tablet-PC und Smartphones optimieren kann.

Der Gründer und Geschäftsführer, Christian Grötsch, von dotSource GmbH meint dazu:

Pauschal kann man die Frage nicht beantworten, es müssen folgende Fakten berücksichtigt werden. Business Case, Ziele, Größe und Bekanntheit sowie die Mobile Strategie des Unternehmens. Ist bereits ein Onlineshop vorhanden, soll dieser relauncht werden oder nicht, dies sind alles Fragen die zuerst geklärt werden müssen. Nach Beantwortung dieser Fragen kann man dann verschiedene Handlungsempfehlungen geben. Vielleicht ist nicht nur eine Technologie empfehlenswert, sondern es ist eine Kombination verschiedener Technologien sinnvoll.

otto mobile

Mobile Commerce kann auch heißen, das Shopdesign so anzupassen, dass es überall funktioniert. Wie hier bei Otto, die keine separate Version des Shops zeigen.

Bei der Mobile-Optimierung stehen verschiedene Methoden zur Auswahl:

  1. Responsive Design: Wenn ein Shop so programmiert wird, dass er automatisch auf allen Endgeräten optimal läuft, erfordert die Umstellung einen Relaunch.
  2. Mobile Theme: Zu einen bestehenden Shop wird ein Shopfrontend für mobile Geräte entworfen.
  3. Web-App: Auf der Basis von HTML5 wurde eine App entwickelt, die dann direkt über den Browser genutzt werden kann. Diese Art von App lässt sich genauso komfortabel bedienen wie eine App, die man installieren muss (Native App).
  4. Native App: Native Apps werden von den Nutzern über die Download-Stores der Portale heruntergeladen und installiert. Diese Arte ist nur gedacht als Zusatz zu den anderen Alternativen, da nicht jeder Kunde bereit ist, eine App für eine Bestellung zu installieren.
  5. Hybride App: Hybride Apps ist eine Kombination von Web-App und nativer App.

Die Fokussierung auf das Ziel ist fast noch wichtiger, als die Frage, welchen technischen Weg man einschlägt. Die mobile Onlineseite sollte leicht zu bedienen sein und gleichzeitig eine hohe Conversion Rate versprechen.

Bei der mobilen Version sollte darauf geachtet werde, dass diese hohe Gebrauchs- und Nutzertauglichkeit besitzt und auch aus den mobilen Versionen von anderen Onlineshops, gelernten Nutzerverhalten entspricht. Desweiteren sollte immer gefragt werden, ob die Ziele eines Onlineshops erfüllt werden. Dafür sind einerseits deine fortlaufende Optimierung sowie eine sehr gute initiale Konzeption notwendig. Es reicht einfach nicht, dass eine mobile Version vorhanden ist.