Individuelle Webentwicklung

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Redesign – auf welche Komponenten kommt es an

Redesign ist oftmals sinnvoll und bietet dem Webseitenbetreiber und dem Nutzer wesentliche Vorteile. Doch vor jeder Veränderung, sollten einige Dinge bedacht werden, damit nicht über das Ziel hinaus geschossen wird, oder gar eine halbwegs vernünftig aufgebaute Seite nicht plötzlich alle bereits vorhandenen guten Elemente verliert.

Wann ist ein Redesign sinnvoll?

Am Anfang sollte eine Analyse und Zielsetzung stehen. Webseiten, welche über einen gewissen Zeitraum aktiv sind, können dem Betreiber schnell optisch über werden. Doch dafür muss nicht sofort ein Redesign her. Oftmals ist es ratsam, die Nutzer nach gewünschten Änderungen zu fragen. Auch ist es meist nicht nötig, die komplette Seite zu erneuern. Einige wenige Features und Anpassungen bringen in der Regel ein absolut solides Ergebnis.

Webseitenbetreiber sind häufig mit der Umsetzung ihrer Ideen und Wünsche überfordert. Außerdem erkennen sie meist nicht den endgültigen Effekt einzelner Veränderungen. Webdesigner müssen in der Lage sein, ihren Kunden genau das zu bieten, was sie sich wünschen. Dabei geht es nicht schlichtweg um die Umsetzung aller Ideen des Kunden. Nein, Ziel ist es aus den Ideen ein optimales Ergebnis zu schaffen und dabei dem Kunden Möglichkeiten auch jenseits seiner Vorstellungen zu bieten.

Einige Fakten und Dinge, die vor und während des Redesigns wichtig sind:

  1. Besitzt die Webseite eventuell ein gut funktionierendes Konzept und passt nur die momentane Fassade nicht mehr ganz? Die Prüfung der Seitenstrukturen bringen manchmal ungeahnte Schätze an den Tag. Einige dieser Schätze können im Zuge der zu erhaltende Benutzerfreundlichkeit übernommen werden. Dies ist immer sinnvoll, sofern nicht eine ganz anders strukturierte Webseite entstehen soll.
  2. Ältere Webseiten verfügen meist noch über ein tabellenbasiertes Layout. Selbstverständlich kann solch ein Layout verwendet und optimiert werden, jedoch verbirgt sich dahinter meist ein hoher Arbeitsaufwand um so umfangreicher die Seite ist. Deshalb, lohnt es sich, bei größeren Seiten immer Nutzen und Aufwand abzuwägen. Kleinere Webseiten werden im Normalfall neu strukturiert und das alte, vorhandene Layout wird einfach nicht weitergenutzt. Ein Neuaufbau ist in diesen Fällen meist wesentlich effektiver.
  3. Mittels Analyse-Tools kann der Webdesigner erkennen, welcher Weg der richtige ist. Dabei geht es hauptsächlich um die Art der Benutzung der einzelnen Webseite. Setzt der Betreiber vermehrt auf neue Anzeigetechniken für Smartphones oder Tablets? Oder wenden die meisten Nutzer noch den Internet Explorer 7 an ? Webseitenbetreiber sollten mit der Zeit gehen, daher ist es sehr wichtig, den Kunden auf neue und verbesserte Techniken der Benutzeranwendungen aufmerksam zu machen.
  4. Die technischen Gegebenheiten wie der Serverstatus müssen geprüft werden. Meist bieten alte Businessverträge nicht die nötigen Unterstützungen an. Letztlich bleibt dem Designer nur entweder das vorhandene irgendwie zu nutzen und Wege zu finden „drumrum“ zu arbeiten, oder dem Kunden ein neues und effektiveres Angebot zu unterbreiten.
  5. Sofern der Webdesigner mit einem kompilierten System arbeitet, sollte er versuchen Zugriff auf die unkomplilierte Version zu erhalten. Falls dies nicht möglich ist, hilft nur noch ein Remake./li>
  6. Häufig tun sich Kunden schwer ihren eingeschlagenen, alten weg zu verlassen. Meist ist es schwer dem Kunden neue Wege schmackhaft zu machen. Im Falle eines neuen CMS sollte dem Kunden aber intensiv erklärt werden, welche Vorteile es mit sich bringt. Bester Ansatz ist dabei immer, dass so Geld und Zeit gespart werden kann.
  7. Webdesigner zeigen gerne was sie können, doch manchmal reicht es auch statt neuer Technologien, das Vorhandene auszubauen und zu verbessern. Daher immer den Nutzen für den Kunden in den Vordergrund stellen und nicht die eigenen Ambitionen.
  8. Unscheinbare Projekte können schnell ungeahnt viele Daten und Seiten aufzeigen. Da eine automatische Datenportierung in der Regel nicht möglich ist, sollte eine ein den finanziellen Rahmen passende Lösung gefunden werden.
  9. Nach einem Redesign sollte das Ranking der einstigen Seite nicht verschlechtert sein. Suchmaschinenoptimierung ist daher ein ganz wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Entscheidende Informationen der bestehenden Seite sollten daher immer übernommen werden.

Was wird im Idealfall mit einem Redesign erreicht?

Grundsätzlich geht es um eine verbesserte und für den Nutzer ansprechendere optische Oberfläche der Webseite. Der Kunde steht meist mit einer gewissen Erwartungshaltung in der Tür und erwartet Ergebnisse. Versprechungen seitens des Designers sind hier fehl am Platze. Auch gibt es keine Generallösung für alle Kunden und Kundenwünsche. Ehrlichkeit und Mut zur Veränderungen sollten im Mittelpunkt stehen, um das Projekt positiv fertigzustellen.

Ich hoffe ich konnte euch einige Anregungen für anstehende Projekte geben. Solltet Ihr Anregungen oder Fragen haben, freue ich mich über einen Kommentar.